Endspurt... Die Heimat ruft.

Montag, 04.11.2013

So jetzt wirds langsam Zeit ans Heimfliegen zu denken. Die letzten 6 Tage waren der Wahnsinn, wir haben uns am Montag in aller Herrgottsfrueh an der Rezeption eingefunden um auf unseren Pick up fuer die Inka-Jungle-Tour zu warten. Als nach 20 min noch keiner da war, haben wir dort mal angerufen und siehe da die haetten uns glatt vergessen, naja als wir dann beim Fruehstueck im Lorenzo Basecamp sassen waren wir entschaedigt, da das fruehstueck ausnahmsweise mal wirklich gut war. Gestaerkt gings dann 2 Stunden mim Bus in die Berge auf 4000 m um dort mim Radl 64 km downhill ins Tal zu fahren. Geregnet hats wie aus eimern, das Radlequipment war natuerlich nur auf Sonnenschein ausgerichtet deshalb waren wir nass bis auf die Unterwaesche. Am Nachmittag wurde noch Rafting angeboten, aber das hattten der NIco und ich schon in Arecipa gemacht und deshalb haben wir mit Lieke im Hostel Karten gespielt.

Unsere Gruppe fuer die Tour waren 12 leute aus aller Herren Laender, und es war wirklich der Wahnsinn wie gut die truppe zusammengepasst hat, es wurde viel gefeiert gelacht und gewandert.

Am Abend haben wir dann noch beschlossen das wir unsere Schuhe irgendwie trocken bekommen muessen da fuer den naechsten tag ein 8 stunden marsch anstand.

Fix den Jungen von der Familie der das Hostel gehoert ins Dorf geschickt, er soll mal 4 kg Reis kaufen. Den haben wir dann in 24 wanderstiefel gekippt, was zur Folge hatte das ich abends barfuss ins Restaurant gehen musste, aber da sind die Peruaner nicht so.

Am naechsten Morgen waren die Schuhe trocken und wir konnten aufbrechen zu einer wunderschoenen Wanderung ueber teile des alten Inkatrails.

Ich haette traumhafte Fotos aber die kann ich hier an dem Pc wieder mal nicht hochladen.

Zum Abschluss der Wanderung sind wir noch an heissen Quellen vorbeigekommen und haben dort die Muskeln entspannt.

Abends gings in die Discotheka, alle schoen im Wanderoutfit, aber mehr hat der Rucksack nicht hergegeben. Das Outfit des Abends konnte nicht eindeutig geklaert werden, zur Wahl stand Sarah aus England die mit weissen Socken strumpfsockig und in Pyjamahose am abtanzen war, oder die Chilenischen Jungs Danilo und Stefano die noch schoen ihre beschichteten Regenhosen anhatten.

Am 3 Tag gings in der Frueh fuer die die wollten zum ziplinen, alle anderen also wir und Team England, konnten noch ein bisschen in den Haengematten rumhaengen bevor wir nach Hydro Elektrika einem Wasserkraftwerk am Machu Picchu gefahren sind und uns dort wieder zufuss auf den Weg entlang den Bahngleisen bis nach Aquas Caliente gemacht haben.

In Aquas Caliente waren wir abends mit unserem Tourguide in einem wunderbaren Restaurant und dann hiess es auch schon frueh schlafen gehen, um 4 Uhr war wecken fuer alle die die zu Fuss ueber 1.900 Stufen zum Eingang vom Machu Pichhu laufen wollten.

Um 4.20 Uhr standen Holland, England und Deutschland in den Startloechern, erst 30 Minuten zu einer Bruecke laufen, die um 5 Uhr aufmacht und dann ab nach oben.

Ratet mal wer das Rennen gemacht hat? Deutschland, obwohl Holland aus zwei Hockeydamen bestand war ich nach 35 Minuten oben am Eingang. Schoen langsam kamen dann auch die Busse an, und es gab lange schlangen am Einlass. Um kurz vor 6 war der Nico immer noch nicht heroben, und was hatte er bei sich? Meinen Pass und mein Einlassticket. Ich haette weinen koennen,da is man einmal so frueh dran. Aber kurz nach Einlassstart war dann auch er oben, und es konnte losgehen.

In der Frueh ist es dort oben super beeindruckend, mit dem Nebel und der Stille, aber ab 10 Uhr wird es unertraeglich voll. Deshalb haben wir von 6-9 an unserer Fuehrung rund um die Inka ruinen teilgenommen und haben uns dann auf den weg zum Machu Picchu Mountain gemacht, da unsere Tickets besagten wir muessen dort vor 11 Uhr rauf. Also zack zack nochmal 90 Minuten Stufe fuer Stufe da hochgeschnauft, und oben einen einmaligen Ausblick genossen, und schoen mitgebrachte Pizza gegessen. So laesst sichs leben. Der weg runter war leider weder einfacher noch schneller, da man bei diesen mini stufen ganz genau aufpassen muss wo man hintritt.

Wieder untern angekommen war es bereits 3 Uhr und zeit fuer uns zurueckzulaufen. Die 1900 Stufen die wir morgens schon rauf gekommen sind. Es gab natuerlich auch busse, aber wie sagt der Opa immer so schoen das Faulenzergeschaeft unterstuetzen wir nicht, solange wir 2 gesunde Beine haben.

Bis Aquas Caliente hat es sich dann ganz schoen gezogen, weil wir einfach soooo muede waren. Also ab in die Falle.

Tag 5 nach dem Fruehstueck und nachdem alle 10 anderen unsere Gruppe schon mit dem  Zug nach Cusco zurueck gefahren waren, haben wir uns in alter Opa manier zu fuss auf den Weg zurueck an den Bahnschienen gemacht. Hochmotiviert, waren wir in 2 Stunden wieder in Hydro Electrica und sind von dort aus mit 3 verschiedenen Minivans fuer nur 37 Sol (10 Eur) zurueck nach Cusco gefahren, der Zug kostet zwischen 70 und 100 Dollar.

Jetzt sind wir seit 3 Tagen hier in Cusco, haben richtig gut gegessen, und viel Spass gehabt, da Team USA; und Holland auch alle noch bis heute hier waren.

Heute Nachmittag gehts zum letzten Mal auf eine lange Busfahrt, und diesmal ist sie auch wieder richtig lange, 22 Stunden bis nach Lima. Aber wir haben den VIP bus gebucht, mit eigenem Fernseher fuer jeden, 2 mal essen, und Sitzen besser als in mancher Businessclass.

Der Plan fuer die letzten Tage ist morgen in Punta Hermosa auszusteigen und dort 3 Tage zum Surfen zu gehen (nicos surfbrett ist mittlerweile gut daheim angekommen deshalb muessen wir eins ausleihen.) und dann direkt nach Lima zu fahren und Heimzufliegen.

Wir freuen uns schon tierisch auf daheim, auf euch und auf endlich was gscheids zum essen.

In diesem Sinne bis naechste Woche. 

Liebe Gruesse Hedi und Nico

2 Wochen Resturlaub in Peru...

Montag, 28.10.2013

Uiuiui wieder soviel zeit vergangen, in 2 Wochen sind wir schon wieder im schoenen Bayern. Morgen gehts ganz frueh los zu unserer 4 Tages Abenteuertour rund um den Machu Picchu. 3 Stunden downhill mim Radl, dann raften, den zweiten Tag 8 Stunden wandern, am 3ten tag ziplinen und weiter wandern und zu guter letzt am 4ten aTag zu den Inka Ruinen und den schweren Anstieg ueber die ewigen Stufen hinauf zum Machu Picchu Mountain. Wir sind sehr gespannt und melden uns nach Halloween mit Bildern ausfuehrlich zurueck. Bis dahin, Servus und baba

Bolivien, 6 Wochen bis daheim.

Dienstag, 01.10.2013

Puh angekommen an der Grenze zu Bolivien hat uns schon der kurze Weg zur Toilette zum Schnaufen gebracht, auf 4700 m is die Luft dann doch a bissl duenner.

In Oruro angekommen durften wir keine Zeit verlieren und haben uns beeilt um unseren Zug nach Uyuni zu erwischen der nur zweimal die woche faehrt und doch eine nette Abwechslung zu der ewigen Busfahrerei war. 15 Minuten vor Abfahrt waren wir am Bahnhof mussten nur noch schnell die Tickets kaufen, aber oh Schreck, kein Bargeld, also ist Nico los um was zu holen und ich hab am Bahnhof versucht die Uhr zu hypnotisieren, 2 min vor Abfahrt war er immer noch nicht da, und ich mit den Nerven am Ende, aber irgendwann dachte ich mir, komisch die anderen sitzen auch alle noch ganz entspannt rum. Und dann hab ich doch jmd nach der aktuellen Uhrzeit gefragt, und siehe da das Karma meinte es gut mit uns, diesmal wurde die Uhr einen Stunde zurueckgestellt, nachdem wir in Pichilemu unseren Bus nach santiago verpasst hatten haben wir diesmal den Zug locker erwischt... Der Zug hat uns dann direkt nach Uyuni gebracht was ca. 100 km von San Pedro de Atacama entfernt ist, wir aber nur sehr umstandlich erreicht haben, aber das war es wert.

Am naechsten Morgen auf der Suche nach dem besten Touranbieter der uns 3 Tage durch die groesste Salzwueste der Welt begleitet haben wir dann Karen und Bram aus Belgien kennengelernt und uns entschieden nur zu 4 statt wie ueblich zu 6 einen Jeep zu mieten und so eben ein bisschen mehr fuer die Tour zu zahlen aber auch wesentlich mehr Platz und Entscheidungsspielraum zu haben.

Um elf vormittags gings dann los, 3 Tage durch die verschiedensten atemberaubensten Landschaften die man sich nur vorstellen kann, Salzwueste, Kakteeninseln, den klaresten Sternenhimmel ueberhaupt, Schneelandschaften, Gaisiere, und heiss Quellen die nach einer unendlich kalten Nacht soooo angenehm waren zum baden. Aber seht selbst:

wirklich ein Traum.

Die naechste Station war dann Potosi, eine alte Minenstadt in Bolivien. Dort haben wir lange ueberlegt ob wir einen  Tour in einen der aktiven Minen unternehmen sollen, einen der schlimmsten Arbeitsplaetze der Welt, wir haben uns letztendlich dafuer entschieden. Und es war wirklich nicht uebertrieben, das ist wirklich einer der schlimmsten Arbeitsplaetze der Welt, wir sind nur gute 2 Stunden durch die Schaechte gekrochen, auf allen vieren, meterlange Schaechte irgendwie in die Tiefe geklettert und am allerschlimmsten war der staub, man konnte kaum atmen und es war furchtbar heiss. Wir haben uns kaum koerperlich betaetigt und waren doch komplett kaputt danach, die Lunge voll mit Staub und die Stimme im Eimer. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Arbeiter dort ist 35-40 Jahre nach ca. 15 Jahren Minenarbeit kolabiert die Lunge.

Ich kann den Film the Devils Miner nur empfehlen wir haben ihn selbst erst danach

angeschaut, der ist sooo traurig aber entspricht 100% der Realitaet

.

 

Potosi war einst eine sehr reiche Stadt als die Minen so richtig gebrummt haben mit dem Silberabbau, es gibt dort ueber 80 Kirchen, wir haben nur 2 von innen gesehen.

Uebergeblieben ist vom einstigen Silberboom nur noch der Galgenhumor.

 

Von Potosi aus wollten wir dann mit dem Bus in die Hauptstadt Bolivien nach Sucre fahren, Bram und Karen haben noch einen der wenigen Busse direkt in der Frueh erwischt, aber Nico gings nicht so gut deshalb haben wir bis mittag gewartet und uns dann fuer ein Taxi entschieden. Da die Strassen durch Demonstrationen der Minenarbeiter nicht passierbar waren haben wir ein fuer bolivien voellig ueberteuertes Taxi gefunden (15 Euro fuer 5 Stunden fahrt, bei uns immer noch ein guter Deal) das uns Margo aus Belgien und 2 Bolivianer (die haben sich voellig betrunken den Beifahrer sitzt geteilt und waehrend der ganzen fahrt fuer ordentlich unruhe gesorgt) nach Sucre gefahren hat, natuerlich nicht ohne platten reifen, etlich stopps damit die beiden einheimischen sich entweder uebergeben konnten oder neuen schnaps besorgen konnten. 

Aber oft ist doch viel mehr der Weg das Abenteuer als das Ziel.

Angekommen in Sucre waren wir ganz begeistert von dieser Kolonialstadt die seit 1991 zum Unesco Weltkulturerbe gehoert.Deshalb sind wir auch direkt 4 Naechte dortgeblieben, haben Bram und Karen wiedergetroffen und zusammen Nicos Geburtstag gefeiert mit dem besten Essen das wir bisher in Suedamerika hatten

(Karen ging es darufhin so schlecht das sie gestern im Krankenhaus war, gutes Restaurant ist also doch keine Garantie).

Reingefeiert haben wir in Nicos 25ten Geburtstag im Kulturcafe Berlin weil dort Oktberfest war, was sich allerdings als Witz herausgestellt hat, Klaus der Besitzer aus Karlsruhe war ganz begeistert von dieser Hose die Nico anhatte, so eine muss er sich unbedingt auch kaufen wenn er das naechste mal in Deutschland ist. Das angekuendigte typicall Oktoberfest food gabs einfach nicht, und das bier das speziell zu diesem Anlass ausgeschenkt wurde hat uns der Kellner einfach vorenthalten. So waren wir die zwei einzigen Bayern in voller Montur auf dem Oktoberfest in Sucre.

An Nicos Geburtstag selbst haben wir dann zu zweit eine Quadtour unternommen, wir beide auf einem Quad und der Guide voran, 3 Stunden durch die Berge, ein Traum. Der Guide hat mich dann auch etliche male mit seinem BIke fahren lassen und er sass hinten, haette er das mal lieber nicht getan, mir war das Tempo naemlich viel zu langsam, 30 is ja nix, irgendwann wurde ich dann vom nico aufgeklaert dass das 30 Meilen sind hoppala, das andere Quad hatte die anzeige in km/H. Irgendwann gings dann mit voll karacho ueber einen huegel und was ich nicht gesehen habe direkt dahinter war ein 2 meter tiefes loch, da haette ich fast mein Quad samt Guide versenkt, aber mit einem lauten Schrei meinerseits und durch extreme gewichtsverlagerung auf die andere Seite des Quads hab ich uns das dann noch erspart. Der Guide hat mich auch ohne Beanstandung weiterfahren lassen, gut ich hab einfach nicht angehalten und er hat das so hingenommen. Nur nico hat von hinten wieder geschimpft das ich zu wild bin. No Risk, no Fun... :)

Heute morgen um 4.30 Uhr sind wir nach einer 12 stuendigen sehr holprigen Busfahrt in Santa Cruz angekommen. Viel zu frueh um einzuchecken aber voellig fertig hat uns der Nachtportier dann im Fernsehzimmer am Boden auf einer matratze schlafen lassen. Jetzt sitzen wir hier, machen erstmal nix, und haengen die Fuesse bissl in Pool.

In diesem Sinne, bis bald ihr lieben, die letzten 40 Tage brechen morgen an, und dann sind wir wieder auf bayrischem Boden.

Viva Chile / Santiago

Dienstag, 01.10.2013

Ab ueber die Grenze und endlich gabs auch Suedamerikafeeling pur. Warmes Wetter, laute Musik, Strassencafes voll mit Menschen bis spaet nachts, und zu meiem Leidwesen auch ganz ganz viele Strassenhunde.

In Santiago wurden wir direkt von unserer lieben Freundin Angela die wir in Auckland kennengelernt haben in Empfang genommen, in ein tolles Hostel direkt in Bellavista, dem Ausgehviertel am Fusse des San Christobal Huegels einquartiert, und dann gings los, 5 Tage Insidertipps pur.

Essen am Lokalen Markt, wo sich promt die Damen wieder in Nicos blaue Augen und die schoenen blonden Haare verliebten.

Domenica Hostal

Pablo Nerudas Haus, Dichter Botschafter und Nobelpreistraeger Chiles

Fleisch, Schuhe und Musik, so sind alle gluecklich

Das beste Eis der Welt, in der Emporia la Rosa Eisdiele.

Wanderung rund um Santiago mit Angela, Carmen und dem Pudel Peggy. Danach gabs ein Festessen bei Carmens Eltern das die abtrainierten Kalorien gleich dreifach wieder drauf waren.

 

Durchschnaufen in Pichilemu und dann die Kueste hoch in Chiles Norden

Donnerstag, 19.09.2013

Erst wollten wir nur 2 Naechte in Pichilemu bleiben, zum surfen und um Nicos Spezl den Sebastian ein ehemaliger Rosenheimer zu besuhen. Nachdem wir dann die einzigen Gaeste im Hostel waren sind es dann doch 6 erholsame Tage und  Naechte geworden.

Einfach mal nix tun, nur a bissl radln und surfen.

 

Dann gings wieder ueber Santiago nach Valparaiso bzw Vina del Mar wo Angelas Schwester Carina uns gleich unter Ihre Fittiche nahm, es geht doch nix ueber ein gutes Netzwerk...

Nico hat sich zwar mit den Bettwanzen angelegt aber draufhin haben wir dann ein super komfortables Zimmer bekommen und sind direkt noch a bissl laenger geblieben.

Valpariso ist der einzige Ort in Chile in dem man ganz legaler Weise Grafitti oder eher Kunst an die Hauswaende spruehen darf, dementsprechend gibts haufenweisse davon.

Und zu unserem Glueck gabs auch in Valparaiso eine Emporia La rosa Filiale so dass wir nicht auf unser Lieblingseis verzichten mussten.

 

Von Vina del Mar ging es dann nach La Serena, im Bus dorthin haben wir noch Iris und Manu aus der Schweiz kennengelernt und sind dann eine gute Woche zusammen durch Chile gezogen.

Pisco Elqui dort wo die guten Trauben fuer den leckeren Pisco sour wachsen.

Und dann waren wir auch schon auf dem Weg in die Wueste nach San Pedro de Atacama, radln in der Wueste, den Sonnenuntergang im sagenhaften Valle de la Luna bestaunen und noch eine Wandertour zu den Inkaruinen, dann war der Plan mit Marie und Vroni, die wir im Bus nach Atacama kennengelernt hatten (unsere ersten Muenchner), die Grenze nach Bolivien zu ueberqueren.

   

Da haben wir den Plan aber ohne die Feiertage gemacht in Chile, oder besser gesagt die Feierwoche, als wir nach 2 Stunden mit dem Bus in Calama ankamen hiess es der naechste bus nach bolivien geht am Montag ( es war Mittwoch) also haben wir eine Fahrt ins blaue unternommen ganz nach oben nach Arica an die Grenze Perus, dort konte Nico nochmals surfen,und unsere Chancen standen wesentlich besser von dort aus nach Bolivien zu kommen.

So haben wir die Unabhaengigkeitsfeier Chiles noch genossen und sind dann am 19. Sept nach Oruru in Bolivien gefahren.

Oh mei wie die Zeit vergeht... Argentinien

Mittwoch, 21.08.2013

Hoppala jetzt is es doch a bissl laenger her das wir was hoeren haben lassen, aber in Suedamerika waren nicht immer PCs zugaenglich und so haben wir mehr das Handy benutzt. Somit werden die folgenden Eintraege endlich ein bisschen mehr bebildert sein und nur mit kurzen Erklaerungen.

Verzeiht uns, der Reisestress eben...Lächelnd

 

Los gings am 20.08 in Buenos Aires

 

Tangostunde mit dem gesamten Hostelzimmer und ein bissl Sightseeing, 3 wunderbare Tage.

Dann gings weiter nach Cordobar, der argentinischen Studentenhauptstadt.

Von dort aus haben wir noch einen Tages Ausflug nach Villa de Belegrano und La Cumbercita gemacht, ein von Deutschen und Schweizern gegruendete etwas kitschige Bergdorf. Zum Essen gabs Gulash con Spaetzle.

Dann ab Richtung Mendoza, dort haben wir einen Ausflug in die Berge zum Ziplinen unternommen und uns die Stadt angeschaut.

Australien, ein Stueck Heimat...

Montag, 12.08.2013

We are back. Und diesmal gleich zu zweit. Nach unserem 3 stuendigem Flug sind wir am Montag an der Gold Coast angekommen. Hammerwetter und das gute Gefuehl wieder australischen Boden unter den Fuessen zu haben so kanns losgehen. Mim Bus gings dann nach Surfers Paradise wo wir ein Hostel fast direkt am Strand hatten. Und das beste wir mussten das Zimmer nicht mal teilen. Abends haben wir uns dann auf Nahrungssuche gemacht, und promt ein Vapiano gefunden. Waren zwar gesalzene Preise dafuer hatte man einen super Ausblick ueber das gesamte Gesehen unten aufm Platz.

Am naechsten Tag war frueh aufstehen angesagt. Nico ist direkt zum Strand getiegert und ich hab mich mim bus auf nach harbour town gemacht, zum Outletshopping.

Am Nachmittag haben wir uns dann mitsamt den ganzen Einkaeufen am Strand getroffen und ich konnte direkt den neuen Bikini ausprobieren. Seit Maerz endlich mal wieder das Gefuehl von Sommer. Dann hat Nico noch ganz stolz verkuendet er war Proviant einkaufen fuer die Busfahrt nach Coffs Harbour. Ah sehr gut ich war auch einkaufen, mal schauen was er gekauft hat. Nicos Einkauf: Pizzasemmeln, Bananen, Passionsfruechte (weil ich die so gerne mag), Eiskaffe und Sprudelwasser (auch extra fuer mich). Mein Einkauf: Pizzasemmeln, Bananen, Erdbeeren, Eiskaffee und stilles Wasser fuer Nico. Hmmm wir sind uns erschreckend aehnlich. 

Dann gings auch direkt schon mim Premier Bus weiter nach Coffs Harbour wo wir die naechsten Tage bei Chris verbringen wollten.

Auf dem Weg dorthin gab es nur einen kleinen Wehmutstropfen, als wir in Byron Bay leute abgeliefert haben, waeren wir am liebsten auch mit raus und da geblieben. Naja beim naechsten mal vielleicht. Und eine sagenhafte Neuerung, es gibt jetzt nen Aldi in Byron Bay, sehr seltsam anzusehen.

Nachts um elf waren wir dann bei Chris angekommen und haben unsere Bleibe in Augenschein genommen. Chris wohnt momentan in seinem Elternhaus alleine, um dieses in Stand zu setzten da es im November verkauft werden soll. Viel glueck. Die Vormieter hatten dieses Haus vom Sozialamt bekommen und zu 15 dort drinn gewohnt. Das Erdgeschoss gleicht einem Schlachtfeld. Oben waren immerhin die Zimmer ok. Aber es gab zu unserem Erstaunen keine einzige Tuer mehr. Aber Chris waere nicht Chris wenn er das nicht nett geloest haette und einfach vor klo, bad und unser Zimmer einen bunten Vorhang gehangt haette... wer mit in London war kennt die Vorhaenge noch in einem anderen Zusammenhang, damals haben sie uns in seiner bleibe als Bettdecken gedient

Aber grad deswegen mag ich ihn ja so gerne, er hat sich wirklich super bemueht hat jeden Tag in der Frueh Eier gekocht und uns alles sehenswerte in Coffs Harbour gezeigt. Wirklich eine schoen Gegend.

Wir waren schwimmen, angeln (ich hab als erste und einzige nen essbaren fisch gefangen), haben an einer Erkursion in den Busch an Chris Uni teilgenommen und dort Insekten und Schmetterlinge eingefangen, bei Aldi waren wir einkaufen (knoppers...wuhu), sind diesmal geplanterweisse ins Hafenbecken gesprungen vom Steg ( ok ich bin nicht gesprungen aber es war auch echt kalt und einer musste ja Fotos machen), und zu guter letzt haben wir noch mit Chris Freunden ein Lagerfeuerabend in seinem Garten gemacht, wo wir saemtliche Baeume die wir am ersten Tag bei Ihm gefaellt haben verbrannt haben.   Das Baeume umschneiden war auch ein Highlight, sagen wir so, wir sind froh das die 15 m Palma zufaellig nur in den Zaun und nicht ins Haus gefallen ist.

Am Samstag Abend gings dann weiter nach Sydney wo wir Sonntagmorgen mehr oder weniger ausgeschlafen ankamen und direkt nochmal das touri programm wie vor 5 Jahren gemacht haben, Opera, Harbour bridge, botanischer Garten usw... Abends gings dann in alter Tradition in die Sidebar, da haben wir auf alte Erinnerungen angestossen und so manche australien Geschichte ausgegraben.

Am naechsten Tag wollte Nico sein Surferglueck dann am Bondi Beach dem beruehmten Surferstrand von Sydney versuchen. Also nix wie hin. Direkt noch 10  Dollar bus gebuehren gespart, da wir nicht wussten das man die Tickets vorher kaufen muss, und aber einen netten Fahrer erwischt haben der uns auch so mitgenommen hat. Am Strand angekommen haben wir noch kurz auf die perfekte Welle gewartet und dann nix wie rein ins wasser. Leider wars nicht ganz so perfekt und ich hab mir 20 Minuten spaeter draussen auch den Hintern abgefroren da die Sonne sich nicht mehr zeigen wollte. Abends waren wir in einer der besten Burgerbars bei Grilld essen und haben uns dann ins Hostel verzogen.

Das wars dann auch schon wieder mit Austrlaien, kurz aber gut. Und natuerlich habe ich wieder meinen Rucksack erleichter und 9 kg nach Hause geschickt.

Mittlerweile sind wir ohne Probleme in Suedamerika angekommen, kanns noch gar nicht glauben. Und heut Abend gehts von unserer ersten Station Buenos Aires auch schon weiter nach Cordobar. Aber dazu mehr beim naechsten Mal.

 

Bis dahin, alles liebe. Hedi & Nico

Letzte Nacht in Neuseeland

Sonntag, 11.08.2013

Jetzt is soweit das soweit is...

Morgen um 12.20 geht unser Flieger nach Australien. Wir freuen uns ganz ungeheuer. Die letzten 3 Wochen waren nochmal ein bisschen turbulent. Wir haben staendig versucht das auto zu verkaufen, waren 5 mal auf der Automesse und haben uns mit etlichen einheimischen rumgeschlagen die paula zwar ganz toll fanden aber nicht bereit waren mehr als 1500 dolar zu zahlen. Gestern dann kam ein Anruf von Martin aus Sachsen, der mir gleich auf Anhieb am Telefon total symphatisch war. 10 Minuten spaeter kam er dann mit Moritz angeduest in dem kleinsten Van den ich jemals gesehen habe. Es hat sich rausgestellt das Martin ein Mechaniker ist und Moritz und seine Freundin Yvonne einen Van kaufen wollen. Die zwei zack zack unser Paula angeschaut und weg waren sie. WIr haben dann erstmal weiter unseren vorletzten Abend genossen und schoen mit Sonja und Helge gekocht und eine Steige Bier vernichtet. 30 Minuten spater hatten wir das Go von Yvonn und Moritz sie wuerden gerne unsere Paula kaufen. Wir haben zugesagt da uns die beiden wirklich symphatisch sind und wir unser Auto so in guten Haenden wissen. Ab dem Zeitpunkt stand das Telefon nicht mehr still, 6 Wochen lang nix und jetzt bis kanpp zwoelf Stunden bevor wir das Land verlassen kommt eine Anfrage nach der anderen von interessierten Backpacker rein. To bad, Paula ist verkauft, heute war die Uebergabe, ein komisches Gefuehl ein bisschen so als wuerden wir unser Haus verkaufen, aber auch der letzte Schritt um voellig frei weiter zu reisen.

Heute haben wir uns dann noch mit Felix und Sophia zwei wahnsinnig symphatischen Kollegen aus der Gastro getroffen und nochmal einen Abschiedkaffee getrunken und aus Versehen direkt bei der zweiten Runde die Zeche geprellt.

Die letzte Woche haben wir nicht mehr gearbeitet sondern nur noch Sightseeing gemacht und die letzten Dinge wie Steuer und co organisiert.

Wir waren zuerst Andreas unseren Arbeitskollegen aus Te Puke in Devenport ( mit der Faehre von Auckland in 10 min zu erreichen) besuchen, da er uns eine kostenlose Segwaytour versprochen hatte. Das war wirklich der Hammer, bei strahlendem Sonnenschein waren wir ueber 3 Stunden mit den Segways unterwegs berg rauf und runter, wirklich eine spassige angelegenheit.

Am Tag drauf sind wir dann nach Waiheke Island gefahren um nochmal eine letztes Mal unser Zelt zu benutzen. Dort haben wir uns mit Lucy und Sarah aus unserem Hostel hier in der Stadt getroffen, die beiden sind momentan dort zu woofen. Aus dem Plan gleich am ersten Tag eine mehrstuendige Wanderung zu machen, ist dann nix geworden, da wir scho nachmittags um zwei mit zwei flaschen wein zu viert am strand sassen und einfach nur den Waiheke Dream gelebt haben.

Den Campingplatz haben wir dann nach einem laengeren Fussmarsch gerade noch so vor einbruch der Dunkelheit erreicht. Direkt am Meer zu zelten, das werden wir vermissen. Ganz wunderbar war auch der naechste Tag das wetter wieder zum niederknien und diesmal hats auch geklappt und wir waren zumindest einige stunden wandern. Und sind auch das erstemal in Neuseeland getrampt. Dan und sein Hund haben uns mitten in der Pampa aufgegabelt und wieder zum Stadtstrand gefahren.

Soweit so gut, unser Zeit hier ist um, wir haben ganz ganz viele nette Menschen kennengelernt die wir arg vermissen werden, aber auf Reisen trifft man sich meist auch ein zweites mal. 

Morgen Abend sitzen wir in Surfers Paradise am Strand, es fuehlt sich fuer uns beide soooo gut an endlich wieder nach Australien zu kommen. Dienstag steht dann fuer mich die grosse Shoppingtour in Harbour Town an, einem der groessten Outlets ueberhaupt, und nico is ganz sicher am strand beim surfen.

Abends geht unser Bus nach Coffs Harbour wo wir 3 Tage bei Chris bleiben werden. Und dann uebers Wochenende gehts ab nach Sydney.

Also dann, bis bald mein lieben, wir melden uns aus Australien oder Argentinien wieder.

Hedi & Nico

Die Huette brennt, letzte Runde in Neuseeland.

Donnerstag, 18.07.2013

Servus ihr Lieben,

hab mir grad nochmal den ersten Blogeintrag durchgelesen, und gschaut ob sich alles so realisieren hat lassen wie wir des vorgehabt haben.

Erstes Fazit: Wahnsinn wie die Zeit vergeht, wenn ich mir Fotos vom Anfang in Asien anschau, denk ich immer wo war denn das, ehrlich da waren wir dortn... es gibt im Moment einfach jeden Tag soooo viele Eindruecke zu verarbeiten, da kommt auch mein Stewardessenhirn das ja wirklich schon viel gesehen hat, nicht hinterher.

Die Reiseplaene haben sich ein bisschen verschoben, wir sind jetzt bald schon 6 Monate in Neuseeland ( mit Reisekasse aufbesser war allerdings nicht so viel), und haben dann nur noch knappe 3 Monate in Suedamerika. Aber die Einstellung ist die gleiche geblieben, konsequent a guade Zeit haben.

Momentan wird noch gearbeite, und versucht das Auto zu verkaufen, drueckt uns die Daumen am Sonntag, da wirds heiss.

Und ausmisten, ihr koennt euch gar nicht vorstellen was sich in 6 Monaten in so einem Bus alles ansammelt, da braeuchten wir 4 Rucksaecke.

 

Am 12. August gehts wie gesagt nach Australien fuer eine Woche und dann von Buenos Aires quer durch Suedamerika. Endlich ist auch mein Reisefuehrer hier angekommen und wenn man sich so ein bisschen reinliest, bilder anschaut, blogs von anderen liest und erzaehlungen von unseren ganzen bekannten hier die aus suedamerika kommen anhoert dann wird die vorfreude immer grosser. Das wird unser Highlight dieser Weltreise.

Ganz aktuell bin ich gerade dabei die Tickets nach Hause zu buchen, habe auch ein guenstiges Angebot von Condor gefunden (gut was ist schon guenstig im Gegensatz zu unserem Hinflug, aber was solls). Als Heimkehrertermin steht entweder der 2.11 oder der 9.11 zur Auswahl ( meine Maedls wissen was es heisst wenn wir erst am 9 heimkommen deswegen muss ich mir das nochmal gut ueberlegen).

Mittlerweile sind auch die anderen beiden Teams in der Welt angkommen Vero & Georg momentan in Washington, und Anna & Axel in Seattle. Ich hoffe ihr habt alle eine gute Zeit. Und wir freuen uns schon Anna & Axel in Peru zu sehen. Da koennten wir fast noch den Opa mitraufnehmen aufn Machu Picchu.

 

Lasst es euch gut gehen.

Und morgen kann ich endlich wieder Fotos hochladen, da ich gerade an unserem Computer einen USB Schlitz gefunden habe. Yeah.

Die Nordinsel und wir

Freitag, 05.07.2013

Ihr Lieben,

jetzt is scho wieder a Monat rum, wahnsinn die Zeit fliegt nur so.

Wir haben uns kurz nach dem Claudia uns verlassen hat aufgemacht um in guter Arbeitermanier und wie wir es ja auch schon auf der Suedinsel getan haben, fuer die Arbeit 500 km durchs Land zu fahren.

Diesmal war das Ziel Te Puke, die Welthauptstadt der Kiwifrucht.

Dort haben wir uns in saemtlichen Packhaeusern um Arbeit bemueht, allerdings war wie immer unser timing irgendwie verkehrt. Es hies immer nur ja wir sind schon am ende der saison wir brauchen keinen tut uns leid. Hmmm bei Oakside einem sehr grossen Packhouse die Tag und Nachtschicht arbeiten wurde uns dann gesagt wir sollen einfach mal am naechsten Tag in der frueh vorbeikommen vielleicht haben sie ja doch was fuer uns.

Gesagt getan, am naechsten tag punkt 7 Uhr waren wir vorm buero, haben unsere Vertraege unterschrieben und wollten gerade an die Arbeit gehen, da kommt ein alter bekannter durch die Tuer.

Unser Ian, aus Alexandra, der Stapelfahrer von unserem 2 Job damals im Packhouse.

Na haetten wir das mal eher gewusst dann haetten wir gar nicht so lange rumfragen muessen.

Das Packhouse war super, lange schichten 11 std taeglich nette Kollegas (Te Puke ist nicht nur die Kiwimetropole, es wimmelt dort auch nur so vor Lateinamerikanern).

Nico hat sich dann 11 Stunden ans Boxen stapeln gemacht, und ich hab die verantwortungsvolle aufgabe bekommen plastik tueten in Karton boxen zu legen, und diese auf ein Fliesband zu werfen... 11 stunden lang. Naja wir wollen uns mal nicht beschweren, immerhin hatte ich eine ganz tolle Kollegin die Evelyn aus Chile mit der ich mich gut von der Arbeit ablenken konnte (was nicht immer so foerderlich war fuer die Kollegen auf der anderen seite des Fliesbandes, wenn keine boxen mehr kommen und einem 120 kiwis innerhalb von 30 sec entgegen sprudeln. Aber das sollte ich ein paar tage spaeter lernen, als ich eine befoerderung auf die andere seite bekommen habe.)

Nach der Arbeit haben uns dann unsere Kollegen Sina und Hugo zu ihrem Campingplatz mitgenommen, (eigentlich eher ein privates Grundstueck eines Asiaten, in dessen Garage ein Wohnzimmer fuer Backpacker war) auf alle Faelle konnten wir dort fuer 5 $ p.P. uebernachten und frei duschen und waesche waschen.

Zwar wurden wir vor dem aelteren Aegypter Mohammed und seinen Maori Freunden gewarnt, da die oefter mal fuer Streit sorgen aber da dachten wir noch so schlimm wirds schon nicht.

Naechster morgen 7 Uhr, Schlaegerei vor unserem Fruehstickstisch, eine bessere sicht als bei ZDF hatten wir, Hugo vrs. Mohammed, 10 min spaeter Polizei am Campingplatz riesen trara, faengt ja gut an. Wir sind dann unter dem Vorwand wir haben nix  gesehen in die Arbeit geduest, da man am 2 tag ja nicht unbedingt zu spaet kommen moechte.

Die restlichen Tage haben wir dann immer unser Auto schoen abgesperrt weil die Maoris beruechtigt waren gerne mal den Kofferraumdeckel mitten in der Nacht aufzureisen und mal zu sehen was so los ist.

Insgesamt haben wir in Te Puke 12 Tage verbracht, die freie Zeit haben wir zum surfen bzw. mit Reili (unserer ersten bekanntschaft aus Estland) am Strand in Mount Manganoui verbracht.

Wieder mal zum Thema die Welt ist klein, an einem Abend waren wir im Pub um das Rugby Spiel All Blacks gegen Frankreich anzusehen und ich dachte mir gleich Reilis Freund kommt mir sooo bekannt vor, aber naja estland is ja weit weg.

Am Strand beim ratschen hat uns Reili dann von seinem Hobby dem DiscGolfen erzaehlt welchem er so gerne nachgeht. Zufaellig ist Nico seit Queenstown auch ein begeisterter DiscGolfer und so haben wir festgestellt das wir uns in Queenstown aufm Golfplatz zum ersten Mal getroffen haben.

Schon das zweite bekannte Gesicht in Te Puke.

Verliebt haben ich mich auch noch in die liebste kleine Miezi die es gibt, schwarz weiss und soooo toll. Bin ja eigentlich nicht so der grosse Katzenfan, aber die hat mir wirklich angetan, noch dazu wars ja immer so kalt, und so hatte ich immer eine kleine mobile Heizung dabei.

Als dann unser Job leider zwecks Saisonende beendet war, haben wir noch versucht etwas in der Gegend zu finden, aber da war nicht mehr wirklich was los.

 

Also haben wir uns am naechsten Tag auf gemacht nach Matamata, besser auch bekannt fuer die Filmkulisse von Hobbiton. Das ganze Dorf steht dort noch mit seinen 42 kleinen Hobbithuetten.

Erst haben wir ueberlegt ob wir die Fuehrung machen sollen, da 150 $ fuer zwei schon ganz schoen teuer ist, aber in neuseeland is eben alles a bissl teurer, und es hat sich richtig rentiert.

Ganz ganz tolle Kulisse, alles mit super viel Aufwand gemacht, kein Plastik nix richtig nett. das einzige entaeuschende war das sich hinter den vielen Hobbit tueren nur ein Erdloch befindet und keine hobbithoehle in der ich so gerne wohnen wuerde.

Auf der Fahrt mit dem Bus hin zu den Kulissen welche auf privaten Farmland liegen haben wir noch ein bisschen was ueber die extremen Herr der Ringe und Hobbit Fans erfahren.

Die verrueckteste Verkleidung hatte ein 2 m grosser Mann riesen Typ der sich komplett als Hobbit verkleidet hatte, ratet mal wo der herkam? Na klar aus Deutschland.

Die Fuehrung dauerte 2 Stunden und der Rekord mit den meisten Fotos auf dieser Fuehrung geschossen liegt bei 1800 Fotos, gehalten natuerlich von... einem Deutschen. haha ich habs auf 200 Fotos gebracht.

Von Matamata gings dann dirket weiter nach Raglan, DEM surferparadis neuseelands. Dort angekommen hat dann wieder unser beruehmtes Timing zugeschlagen. Die Stadt war ueberflutet, und surfen naja da sollten wir naechste Woche wiederkommen.Ansonsten aber ein ganz suesses gemuetliches kleines staedchen am Meer. Im sommer bestimmt der Wahnsinn.

Also gings weiter richtung Auckland, dort hatten wir einen Anlaufadresse die uns eine Kollegin in Te Puke gegeben hat, ein Organic Hostel namens Fat Cat ein bisschen auserhalb der stadt.

Ueber Auckland hatten wir von den anderen Backpackern nichts gutes gehoert (fahrt da am besten nur durch, ganz schrecklich usw...) deshalb dachten wir wir schlafen erstmal etwas ausserhalb.

Im Fat Cat waren wir dann auch ca. 8 Naechte, wirklich ganz ganz zauberhaft, wie eine kleinen Familie. Relativ viele Woofen dort, das heisst es hat sich einen Gemeinschaft gebildet da alle mehrer Monate bleiben, aber auch wenn man nur kurz dort bleibt wird man super nett aufgenommen.

Gleich am ersten Abend war Pizza Abend und 20 Leute haben zusammen gebacken und gegessen.

2 Punkte in dem Hostel waren leider nicht so gut, erstens gab es keine Heizung und nur einen Ofen im Wintergarten der eher ins freie geheizt hat, das heisst man war direkt nachm aufstehen bis zum zu bett gehen komplett durchgefroren. und zweitens war es dann doch zu weit draussen 45 min mim zug, und der fuhr auch erst ab 7 uhr morgens und abends nur bis 10 uhr, denkbar schlecht, da wir ja mittlerweile einen Job in der Gastro gefunden haben und endlich meine geliebten unregelmaessigen Arbeitszeiten zurueck.

Deshalb sind wir vor 4 Tagen in die Stadt umgezogen, auf die Terasse eines Hostels, dort parken wir jetzt quasi als das Aushaenge schild des Hostels. Hier is es Abends sooo warm im Wohnzimmer das man im Tshirt sitzen kann, hab dieses gefuehl schon komplett verdraengt und bin deshalb den ganzen abend nur damit beschaeftigt ein Teil nach dem anderen auszuziehen weil ich immer noch Angst hab das es wieder kalt wird.

Ueber Auckland kann ich nur sagen, den Eindruck der anderen kann ich ueberhaupt nicht bestaetigen. Auckland hat soviele nette Ecken, zum Beispiel auch Parnel das Viertel in dem wir jetzt wohnen, kleine Cafes, Vintage laeden und manchmal sogar Sonne.

Durch die Arbeit hab ich immer einen super Ausblick, da wir entweder in Yachtclubs, Anwaltsfirmen im 27 Stock, oder aehnlichem Arbeiten.

Wir sind quasi in einer Personalvermittlungsagentur oder besser gesagt in 2 Agenturen angestellt und werden immer an unterschiedliche Plaetze geschickt, wo eben gerade bedarf ist.

Jetzt haben wir noch gute 5 Wochen hier in Neuseeland, der Plan ist noch ein bisschen Geld zu verdienen, evtl noch ein bisschen was von der Nordinsel zu sehen und unsere Paula zu verkaufen.

Das Thema Auto verursacht mittlerweile auch nicht mehr soviel Kopfschmerzen, weil wir einfach beschlossen haben, uns keinen Kopf mehr zu machen, weil sonst wuerden wir vor schmerzen nur so schreien.

Heute ist gerade der 7 Mechaniker (5 auf der Suedinsel 2 auf der Nordinsel) mit seinem Werk fertig geworden und hat uns bereits unseren 3 Anlassermotor eingebaut. Juhu.

Dazu gekommen das wir einen neuen brauchten ist es folgendermassen: Ich habe nico in die Arbeit gefahren, wollte dann ueber die Autobahn zum Supermarkt fahren. Auf der Autobahneinfahrt gab Paula dann noch ein leises gluckern von sich und dann nur noch ein klicken. Zum Glueck war wie schon so oft ein netter mann in sicht der mich direkt bis zur naechsten Ausfahrt (dort war dann auch der Supermarkt) geschleppt hat. Aufm Parkplatz war ich dann wieder auf mich selbst gestellt und hab erstmal nix gemacht, weil ich nicht mehr wusste was ich noch machen soll.

Hab dann mit saemtlichen Abschleppdiensten ADAC usw telefoniert aber die meinten heute ist es eh zu spaet ich soll das Auto da stehen lassen und fuer morgen einen Werkstatt finden. Ok gesagt getan, google erster eintrag werkstatt in der stadt klingt gut ruf ich mal an. Rangegangen ist dann mein persoenlicher Engel des Tages. Ich ganz verzweifelt, Carl meinte nur wo bist du? Sylvia park, ok ich bin in 5 min da. und das abends und abseits der stadt. Er kam dann auch direkt und war sehr von meinem Autowissen beeindruckt. Batteriefach aufschrauben, den startet mit einem schraubenzieher in gang zu bringen, oder das auto samt mechaniker anzuschiben, alles kein problem. Wir sind dann zu der Loesung gekommen das es einmalig durch anschieben anspringt und dann darf ich einfach nicht mehr anhalten und soll schnell heimfahren. OK mach ich klar, Carl kommt morgen zum Hostel und richtet alles. Und zack war er weg und ich stell zu meinem entsetzen fest das der Spritt gleich alle ist. Mit Schweissperlen auf der Stirn hab ichs dann noch bis zur rettenden Hostelterasse geschafft, aber Carl musste am naechsten Tag erstmal zur Tankstelle fahren und mir Sprit holen damit wir ueberhaupt einen Wiederbelebungsversuch machen konnten.

Die Kiste laeuft wieder Carls kommentar dazu, euer Auto is wirklich seltsam. Na das macht ja Hoffnung auf einen baldigen Verkauf.

So ihr Lieben, wer noch nicht aufgrund der Textlaenge eingeschlafen ist, dem wuensche ich einen schoenen Tag und bis bald.

Fotos kann ich hier leider im Hostel wieder nicht hochladen.

Liebe Gruesse Hedi, Nico & Paula

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